Mein erster Einsatz für die Tapferen Knirpse

Seit Anfang 2016 engagiere ich mich ehrenamtlich beim Verein Tapfere Knirpse e.V.
Der Verein bietet seit 2013 Familien mit schwerkranken Kinder die Möglichkeit ein kostenloses Fotoshooting zu bekommen.
Wenn ein Kind schwer erkrankt bedeutet dies oft dramatische Einschnitte in das Familienleben,
Diese Familien zu unterstützen und für bleibende Erinnerungen zu sorgen ist die Intention des Vereins.

Im März 2016 hatte ich dann meinen ersten Einsatz bei dem tapferen Knirps Joline:

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„Mein erster Einsatz für die Tapferen Knirpse führte mich zu der kleinen Joline und ihrer Familie.
Ich muss gestehen, dass ich schon recht nervös war, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Allerdings waren meine Sorgen völlig unbegründet. Ich wurde von Joline, ihrer Mama und ihrer tollen großen Schwester Vienna ganz herzlich aufgenommen. Von Anfang an konnte ich den Zusammenhalt und die Liebe dieser kleinen Familie spüren.
Bei der 2,5 Jahre alten Joline wurde schon in der 11. SSW die Diagnose Hypoplastisches Linksherzsyndrom gestellt. In der 39. SSW wurde die Geburt geplant eingeleitet, um die direkte kardiologische Versorgung von Joline sicherzustellen.

Kinder, die mit dem Hypoplastischen Linksherzsyndrom geboren werden, müssen in den ersten Tagen nach der Geburt operiert werden. Bei Joline fand die Operation am 9. Lebenstag statt. Nach 12 Wochen Krankenhausaufenthalt durfte Jolines Mama sie endlich mit nach Hause nehmen. Es folgen noch zwei weitere Operationen mit langen Krankenhausaufenthalten und unzählige Arztbesuche.
Das alles hat Joline bis jetzt sehr tapfer ertragen. Normalerweise würde noch eine Operation am Herzen folgen, die Joline ein annähernd normales Leben ermöglichen könnte. Allerdings musste diese wichtige OP aufgrund von Jolines schlechtem Zustand vorläufig zurückgestellt werden, eventuell müssen die Ärzte auf die Möglichkeit einer Herztransplantation zurückgreifen.
Die Entscheidung, wie es weiter geht, ist noch nicht gefallen und wird davon abhängen, wie sich Jolines Zustand in Zukunft verändern wird.

Ich habe Joline bei meinem Besuch als ein so lebensfrohes, glückliches Kind erlebt, dem seine schwere Erkrankung erst einmal nicht anzumerken ist. Das Fotoshooting hat uns allen viel Spaß gemacht, Joline war besonders von den vielen bunten Seifenblasen begeistert, die ihre große Schwester und Mama zusammen mit ihr gemacht haben.
Danke für den schönen Vormittag, den ich mit Euch verbringen durfte, Ihr seid ein großartiges Team und ich drücke Euch ganz fest die Daumen für Euren weiteren Weg.“

 

f a c e b o o k
A k t u e l l e s