Wie finden wir den richtigen Hochzeitsfotografen?
(Das kann natürlich auch eine Fotografin sein *zwinker*)

Wenn Ihr Euch entschieden habt, dass Eure Hochzeit vom professionellen Fotografen im Bild festgehalten werden soll, stellt sich die Frage:
Welcher ist der Richtige für uns?

Es gibt verschieden Möglichkeiten, „Euren“ Fotografen zu finden. Ich empfehle Euch diese beiden Wege:
1. Internetrecherche
2. Empfehlungen von anderen Brautpaaren

Schaut Euch im Internet die Webseiten verschiedener Fotografen an. Die erste Voraussetzung sollte sein, dass Euch die Bilder gefallen. Ihr solltet dabei nicht in erster Linie auf die Technik oder die spektakulärsten Locations achten, die Bilder sollten emotional berühren.
Wenn Ihr beim Anschauen der Bilder denkt, dass Ihr auch so fotografiert werden wollt, ist das schon ein gutes Zeichen.

Viele Fotografen posten in ihrem Blog ihre aktuellen Arbeiten, dort kann man sich schon mal ein Bild vom Stil und dem Können des jeweiligen Fotografen machen.

Dasselbe gilt im Grunde für Fotografen, die Euch empfohlen werden. Auch hier könnt Ihr Euch im Internet schon mal einen Eindruck machen. Fragt auch die Empfehlungsgeber, ob sie Euch ihre Hochzeitsfotos zeigen können und was Ihnen so gut an „ihrem“ Fotografen gefallen hat.

Dann gilt es zu klären, ob das Honorar des jeweiligen Fotografen in Euer Budget passt. Wenn auf der Fotografenwebseite keine Preise zu finden sind lohnt es sich dennoch, Kontakt aufzunehmen und sich nach Preisen zu erkundigen. Macht Eure Entscheidung nicht nur vom Budget abhängig. Ich weiß, dass eine Hochzeit viel Geld kostet, es sind auf einmal tausend verschiedene Dinge, die gekauft un bezahlt werden müssen. Doch gerade weil man so viel Geld ausgibt, sollte man nicht am Fotografenbudget sparen. Die Bilder werden Eure Erinnerungen an Eure Hochzeit wach- und die vielen Emotionen und Eindrücke für die Zukunft festhalten.
Bei der Einschätzung der Preise sollte man bedenken, dass die Arbeit für einen Fotografen nicht nur darin besteht, Euch zu fotografieren. Die Bildbearbeitung nimmt mindestens noch einmal so viel Zeit in Anspruch wie das Fotografieren selbst.
Das Honorar lässt sich nicht auf einen reinen Stundenlohn herunterbrechen. Auch Kundenberatung, Zeiten für An- und Abfahrt, Weiterbildung und nicht zuletzt ein Equipment auf dem aktuellen Stand der Technik fließen in die Kalkulation ein.

Wenn das Budget geklärt ist solltet Ihr mit den in Frage kommenden Fotografen in jedem Fall ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren. Man darf nicht vergessen, dass „Euer“ Fotograf an einem sehr wichtigen, emotionalen Tag für viele Stunden „an Euren Hacken klebt“
Hier ist es wichtig, dass Ihr Euch sympathisch seid!
Im Vorgespräch kann auch der genaue Ablauf Eurer Hochzeit besprochen werden, Ihr könnt Fragen stellen und Euch unverbindlich informieren. Ein seriöser Fotograf wird Euch auf dieser Grundlage ein Angebot machen und Euch auch nicht zu einer sofortigen Entscheidung zwingen.

So, dann habt Ihr schließlich die Qual der Wahl.
Hört auf Euren Bauch, ist Euch der Fotograf sympathisch und gefallen Euch die Bilder bzw. der Bildstil, stehen die Chancen gut, dass Ihr „Euren“ Hochzeitsfotografen gefunden habt!

Wann ist die beste Zeit für´s Fotoshooting?

Normalerweise ist so ein Hochzeitstag von morgens bis abends komplett durchorganisiert.
Die Zeiten für das Styling der Braut, die Trauung, den Sektempfang, das Essen und die Feier sowie die eventuell anfallenden Fahrtzeiten zur Kirche, Location, etc. habt Ihr schon geplant.
Jetzt müsst Ihr auch noch Zeit für das Portraitshooting des Brautpaares sowie die Gruppenfotos einkalkulieren.

Man kann die Portraitfotos sowohl vor als auch nach der Trauung machen, beides hat Vor- und Nachteile.
Wenn Ihr sehr nervös seid würde ich kein Shooting vor der Trauung empfehlen. Die Anspannung ist meist noch deutlich zu merken und legt sich erfahrungsgemäß erst nach der Trauung.

Andererseits ist es oft so, dass zwischen Styling von Braut und Bräutigam und der Trauung genau das Zeitfenster liegt, in dem sehr gut die Portraits gemacht werden können, eben weil der restliche Tag schon verplant ist.

Im Vorgespräch klären wir, welche Variante am besten für Euch geeignet ist.
Wichtig ist, dass Eure Gäste während der Zeit Eures Portraitshootings beschäftigt sind.
Im Idealfall sorgt Ihr dafür, dass zumindest jeder schon mal etwas zu Trinken und vielleicht einen kleinen Snack bekommt, das verkürzt die Wartezeit auf das Brautpaar.

Die Gruppenfotos sollten zu einer Zeit entstehen, wo noch alle Gäste, die mit auf die Gruppenbilder sollen, vor Ort sind.
Gut ist es, wenn Ihr Euch vorab schon mal überlegt, welche Gruppen Euch besonders wichtig sind. Außerdem sollte eine geeignete Location in der Nähe sein, hierzu wird Euch Euer Fotograf sicher gerne beraten.

Vielleicht wollt Ihr Eure Brautpaarportraits ganz in Ruhe und unabhängig vom Tag Eurer Hochzeit machen?
Dann ist ein After-Wedding-Shooting genau das Richtige für Euch!
Dabei müsst Ihr daran denken, dass zusätzliche Kosten für den Fotografen, das zusätzliche Make-up bzw. die Brautfrisur anfallen.
Ihr habt jedoch auch den Vorteil, völlig unbeschwert und ohne Rücksicht auf Euer Hochzeitsoutfit, das Shooting genießen zu können und habt am Tag der Hochzeit mehr Zeit für Eure Gäste.

Für welche Variante Ihr Euch entscheidet hängt vom Ablauf Eurer Hochzeit und Eurem persönlichen Geschmack ab.

Fotografieren in der Kirche

Ihr habt die perfekte Kirche für Eure Trauung gefunden, Euer Wunschtermin ist noch frei und es ist schon alles besprochen? Super!
Doch bitte vergesst nicht den Pfarrer zu fragen, ob während des Gottesdienstes fotografiert werden darf!
Es ist nicht überall gestattet und ich habe schon alle Varianten erlebt.
Die Spanne reicht von „Der Fotograf kann sich frei bewegen und alles fotografieren“ über „Es darf nur beim Ein- und Auszug des Brautpaares fotografiert werden“ bis zu „Fotografieren ist grundsätzlich verboten“.

Bitte besprecht diesen Punkt im Vorgespräch mit Eurem Pfarrer, auch wenn Ihr es schon erlebt habt, dass in dieser Kirche Fotografieren erlaubt war. Die Erlaubnis ist nicht unbedingt von der Kirche sonder auch vom einzelnen Pfarrer abhängig.

Viele Kirchengemeinden sind mittlerweile dazu übergegangen, das Fotografieren durch einen professionellen Fotografen zu erlauben, es aber den Hochzeitsgästen zu untersagen.
Auch wenn das auf den ersten Blick unfair erscheinen mag – ihr werdet es zu schätzen wissen, wenn Eure Hochzeitsgäste die Zeremonie genießen können und sich nicht um Fotos kümmern müssen. Dafür habt Ihr ja mich.

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